Was tun wenn mein Notebook Akku streikt?

Ein defekter Notebook-Akku ist leider ein sehr bekanntes Problem in der Computer-Welt. Damit haben sehr viele Nutzer leider Probleme, weil man auch nie erfahren hat, wie man den Akku am besten zu behandeln hat. Lädt man den Akku am besten dauerhaft auf oder lässt man das Netzteil lieber weg und lädt den Akku nur bei Bedarf? Diese und viele weitere Fragen zu diesem Thema möchten wir in diesem Artikel gerne klären, weil du sicherlich auch mal vor dieser Frage standest, sofern du ein Notebook besitzt. Man möchte natürlich den Akku solange wie möglich erhalten haben und es ist natürlich auch von Vorteil, wenn der Akku auch für unterwegs gut geeignet ist und nicht schon nach einer Stunde ohne Strom den Geist aufgibt. Daher erfährst du im nachfolgenden Artikel einige Tipps, die die Lebensdauer deines Akkus deutlich erhöhen können.

Wenn der Notebook Akku streikt

1) Immer aufladen

Der erste Tipp in dieser Reihe ist, dass du dein Notebook bei jeder Gelegenheit am Strom haben solltest. Lädst du dein Notebook ständig auf, hast du auch die Sicherheit, dass es voll aufgeladen ist, sofern du es mal kurzfristig für unterwegs benötigst. Zu dieser Frage wird immer behauptet, dass es nicht gut sei, das Notebook immer am Stromnetz zu halten, weil der Akku auf diese Weise überladen werden könnte. Allerdings war dies früher evtl. mal der Fall. Bei den neuen Lithium-Batterien ist eine Überladung oder sonstige Schäden in diesem Zusammenhang absolut nicht möglich. Sie wurden dafür konzipiert, dass sie diese Dinge problemlos aushalten. Nicht empfehlenswert ist zudem das komplette Entladen des Akkus, das heißt auf unter 10%. Auch das solltest du lieber vermeiden, damit dein Akku noch lange hält.

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© Wikimedia – Kristoferb (CC BY-SA 3.0)

2) Bildschirmhelligkeit

Ein sehr guter Ratschlag, wie dein Notebook-Akku länger aushält, ist das Einstellen der Bildschirmhelligkeit. Die Helligkeit des Bildschirms hat einen sehr großen Einfluss auf die Akkulaufzeit, denn hier wird ein Großteil des Stroms benötigt. Das heißt es ist sehr empfehlenswert die Helligkeit so niedrig wie möglich einzustellen, damit der Akku zum einen nicht zu schnell entlädt und zum anderen natürlich durch weniger Ladezyklen eine höhere Lebensdauer aufweist.

3) Windows Energiemanagement

Energiesparmodus Windows 8.1
Energiesparmodus unter Windows 8.1

Ein weiterer empfehlenswerter Ratschlag zur Erhöhung der Lebensdauer eines Notebook Akkus ist die Nutzung der Windows Energieoptionen. Hier können bekanntlich Einstellungen vorgenommen werden, die eine Akkulaufzeit nach den persönlichen Bedürfnissen gestalten lassen. So kann man neben der Höchstleistung und des Energiesparmodus auch ein ausbalancierter Modus aktiviert werden, der dafür sorgt, dass das Notebook sowohl eine gewisse Leistung als auch einen einigermaßen ordentlichen Energiesparmodus aufweist. Besonders der Energiesparmodus ist empfehlenswert für diejenigen, die eine lange Akkulaufzeit bevorzugen. Hier schaltet Windows nämlich automatisch stromintensive Hintergrundprogramme aus und verringert auch die Helligkeit, was einen sehr positiven Einfluss auf die Akkulaufzeit hat, was wir im zweiten Punkt bereits besprochen haben.

4) Funktionen

Es gibt unter Windows gewisse Funktionen, die man vorzugsweise deaktivieren sollte, damit die Akkulaufzeit erhöht werden kann. Dazu gehört beispielsweise sogar das DVD-Laufwerk. Befindet sich in diesem eine DVD oder eine CD, so ist das Laufwerk durchgehend im Betrieb, weil es bekanntlich darauf „wartet“ zu arbeiten, wenn sich eine CD dort befindet. Daher kann man hier den Ratschlag geben, keine Datenträger im Laufwerk zu deponieren, welche aktuell nicht benötigt werden. Dies entnimmt dem Akku eine gewisse Laufzeit und Lebensdauer. Darüber hinaus haben viele Notebooks beleuchtete Tastaturen zu bieten, die sehr praktisch sein können, wenn man z.B. im Dunkeln arbeitet. Hierauf sollte jedoch verzichtet werden, weil auch das ein regelrechter Akkufresser ist. Die beleuchtete Tastatur ist vergleichbar mit der Bildschirmhelligkeit, denn auch hier wird Licht genutzt, welches nun mal sehr stromintensiv ist.

5) Anwendungen und Programme

Zuletzt können wir dir den Ratschlag geben, auf Anwendungen und Programme zu achten, die ebenfalls regelrechte Stromfresser sein können. Du kannst diese über den Task-Manager ausfindig machen und anschließend bei Bedarf beenden. Denn viele Anwendungen, die du einmal geöffnet hast, schließen sich im Hintergrund nicht automatisch und lasten den Prozessor somit aus, was sich dann im Nachgang auf deine Akkulaufzeit auswirkt. Daher solltest du im Batteriebetrieb immer einen Blick auf die aktiven Anwendungen und Programme werfen, damit dir hierdurch keine kostbare Akkulaufzeit verloren geht. Denn es ist ärgerlich, wenn dein Notebook schneller keinen Akku mehr hat, nur weil sich dort ein unnötiges Programm eingeschlichen hat.

6) Einen neuen Akku erwerben

Wenn ein Akku doch einmal den Geist aufgibt oder nur noch sehr kurz betrieben werden kann, so muss nicht gleich das Notebook entsorgt werden. Du kannst zu jedem Notebook einen frischen Akku erwerben. Zwar ist ein neuer Akku keine kleine Investition aber immer noch weit preiswerter als ein Erwerb eines neuen Notebooks.

Fazit

Wie du siehst gibt es einige kleine Tipps zu beachten, die deine Akkulaufzeit und damit auch die Akkulebensdauer sehr erhöhen können. Es sind kleine Dinge, auf die man achten sollte, welche aber manchmal wahre Wunder bewegen können. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn dir diese Ratschläge tatsächlich in der Zukunft helfen können und dein Notebook Akku hoffentlich länger hält als bisher.

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