Usenet – Die große Erklärung – Video

Im World Wide Web, kurz: WWW, kann man alle Arten von Dateien herunterladen. Allerdings gibt es neben dem WWW auch noch das Usenet, das bereits vor dem WWW existierte. Im Usenet sind teilweise sehr viele Dateien hinterlegt, die im WWW gar nicht vorhanden sind. Daher ist das Usenet sehr zu empfehlen, denn oft findet man eine gewünschte Datei im normalen Internet nicht, die dann aber im Usenet hinterlegt ist.

Zugang zum Usenet

Der Zugang zum Usenet erfolgt über ein auf dem Rechner installiertes Programm, das sich Newsreader oder auch Usenet-Client nennt. Es gibt zahlreiche Clients, eine kurze Suche bei  hilft weiter. Wichtig ist neben diesem Programm auf dem Rechner die sogenannte NZB-Datei. Dies ist ein Dateiformat zur Speicherung von Informationen über Usenet-Beiträge. Zu vergleichen ist diese Datei mit einer gewöhnlichen Datei aus dem Internet. Diese Beiträge enthalten die entsprechenden Dateien, die man herunterladen möchte. Der Teil des Usenets, der für diese Downloads genutzt wird, nennt sich Binary-Usenet.

Allerdings ist der Zugriff auf diese speziellen Newsgroups nur auf kommerzielle Weise möglich. Das heißt, man muss etwas bezahlen, um auf dieses Netzwerk zugreifen zu können. Hierbei gibt es, wie bei den meisten Dingen im Internet, qualitative Unterschiede. Man sollte dabei natürlich auch darauf achten, ob der Anbieter seriös ist.

Ein Tipp: Bei Zahlung per PayPal ist man immer auf der sicheren Seite, da es hier den Käuferschutz gibt. Ansonsten kann man sich über das Internet über Erfahrungsberichte mit den entsprechenden Anbietern informieren.

Für einzelne Beiträge existieren Größenbeschränkungen und daher werden diese ab einer gewissen Größe auf mehrere einzelne Beiträge verteilt. Damit ist gemeint, dass Dateien, die zu groß sind, auf mehrere Einzelteile aufgeteilt werden, um sie anschließend wieder zusammenzusetzen. Eine NZB-Datei enthält alle Verweise auf die ganzen Einzelbeiträge, die zur Decodierung der Datei notwendig sind. Die NZB-Datei ist also eine Art Index.

Es gibt spezielle Suchmaschinen die das Auffinden von Dateien nach ihrem Dateinamen ermöglichen. Es ist wie ein Verzeichnis, in dem man nach etwas suchen kann. Nutzt man diese Suchmaschinen und findet die gewünschte Datei, wird der Download einer NZB-Datei angeboten. Nun kommt der Newsreader bzw. Usenet-Client zum Einsatz. Einige Clients können dann die Beiträge, die hinter der soeben heruntergeladenen NZB-Datei hinterlegt sind, herunterladen und bereits zu einer Datei zusammengefügt auf dem lokalen Rechner abspeichern. Sozusagen wie ein Download-Manager. Man sollte diese Clients unbedingt nutzen, damit man die NZB-Dateien komfortabel nutzen kann. Denn es gibt auch Clients, bei denen man sich die einzelnen Dateien selbstständig heraussuchen und einzeln herunterladen muss. Das ist natürlich ein hoher Zeitaufwand und ist teilweise mit Stress verbunden.

Damit man diese NZB-Dateien überhaupt findet, nutzt man Suchmaschinen. Wie bereits oben erwähnt, ist binsearch.info sehr zu empfehlen. Diese Suchmaschinen erleichtern die Suche nach den NZB-Dateien erheblich.  Denn so muss lediglich die relativ kompakte Datei heruntergeladen werden. Man kann diese speziellen Dateien allerdings auch über Google finden.

Video zum Thema: Usenet Die große Erklärung

Das Usenet ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen, da es schnell und zuverlässig ist. Meist findet man eine Datei, die im WWW gar nicht existiert. Vor allem durch die Usenet-Clients kann man seine gewünschten Dateien schnell und kinderleicht herunterladen.

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