Cyberkriminalität in Unternehmen – So schützt man sich

In den letzten Jahren ist es zu einer regelrechten Welle von Cyberattacken gekommen. Die Erpressungstrojaner WannaCry haben europaweit für einen Schaden von mehreren Milliarden Euro gesorgt. Somit gibt es genügend Gründe, warum man in seinem Unternehmen hinsichtlich der IT-Sicherheit richtig aufrüsten sollte. Allerdings sind Experten sich darüber einig, dass operative Eingriffe in die Sicherheitsarchitektur nicht ausreichen. Vielmehr müssen die IT-Verantwortlichen auch ihr Bewusstsein schulen.

Ein effektiver Schutz ist dabei keine Option. Vielmehr sollte es sich um ein Must-have handeln. Die IT-Sicherheit wird glücklicherweise von vielen Unternehmen ernst genommen. Dabei hat auch die neue EU-DSGVO dafür gesorgt, dass effektiver Schutz gegen Sicherheitsrisiken eine Voraussetzung darstellt, um heute seinen Betrieb sicher zu führen.

Was ist aber die Aufgabe eines effektiven Schutzes bzw. was gehört nun wirklich dazu?

Cyberkriminalität im UnternehmenZunächst einmal sollte man seine Hausaufgaben machen. Die PC-Arbeitsplätze müssen aufgrund von regelmäßigen Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden. Darüber hinaus muss auch eine professionelle Firewall mit automatisierten Malware-Scans eingerichtet werden. Auf jeden Fall darf man nicht vergessen sensible Daten zu schützen. Allerdings ist dies nur die erste Verteidigungslinie. Damit ein professioneller Schutz gewährleistet werden kann, muss ein Schwachstellen Management betrieben werden. Dabei handelt es sich nicht um eine kurzfristige Tätigkeit.

Wichtig ist auch, dass man seinen Cyber-Feind kennt. Es geht also darum, dass man das Bewusstsein bei den IT-Verantwortlichen erhöht, damit diese sich in die Feinde hineinversetzen können. Dabei sind selbst erfahrene IT-Verantwortliche nicht ausreichend geschützt, wenn diese E-Mails mit schädlichem Inhalt aufmachen. Daher muss ein Bewusstsein für Phishingtechniken entwickelt werden, damit die Mitarbeiter nicht auf derartige E-Mails hereinfallen. Dabei muss es nicht einmal eine Software wie Spyzie oder mSpy zu sein, die das Smartphone ausspioniert.

Mit Tools wie IAM ist es möglich den Zugang zu sensiblen Daten zu schützen. Wichtig ist, dass nur IT-Verantwortliche Zugang zu wichtigen Unternehmensdateien bekommen. Darüber hinaus sollten auch alle anderen Mitarbeiter hinsichtlich der IT-Gefahren aufgeklärt werden. Beispielsweise sollte man es den Mitarbeiten klarmachen, dass das Öffnen und Bearbeiten von Firmen E-Mails auf dem privaten Smartphone für potentielle Gefahren sorgen kann. Darüber hinaus sollten Mitarbeitern einen VPN Anbieter nutzen (mehr in unserem VPN-Vergleich), damit ein sicheres Firmennetzwerk geschaffen werden kann. Dies ist besonders wichtig, wenn die Mitarbeiter außerhalb des Büros wie zum Beispiel zuhause oder im Ausland arbeiten.

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