Engländer zahlen mit Smartphone – so sehen die Statistiken aus

170px-Mobile_phone_evolutionAktuell benutzen mehr als 60 Prozent der Engländer ein Smartphone, viele von ihnen sogar gleich mehrere. Die Minicomputer werden sowohl zum Telefonieren, Surfen, Simsen und Co. verwendet. Zum Leidwesen der in England ansässigen Banken spiegeln sich diese Zahlen jedoch nicht in der Benutzung von mobilen Bezahlsystemen wie beispielsweise dem NFC wieder.

Der Mangel an zu wenigen Nutzern der mobilen Bezahlmöglichkeiten ist vor allem dadurch zu erklären, dass die dafür benötigten Techniken noch nicht weit genug ausgebaut sind. Ähnlich sieht es mit deren Akzeptanz in Läden und Shops aus. Somit weitet sich die Zahl der bereitwilligen Nutzer zwar langsam aus, jedoch liegt eine verbraucherfreundliche Benutzung der mobilen Bezahlsysteme weit in der Zukunft.

Einige unabhängige Umfragen ergaben so, dass viele Besitzer eines Smartphones zwar grundsätzlich daran interessiert sind, mit dem Smartphone von unterwegs aus zu zahlen, diese Möglichkeit jedoch eher selten nutzen, da sie es selber als nicht praktabel empfinden. Selbige Statistiken ergaben auch, dass von 10.000 erwachsenen Engländern circa 60 Prozent ein oder mehrere Smartphones benutzen. Auffällig: Nur 20 Prozent der Besitzer eines Smartphones nutzen es auch, um von unterwegs zu bezahlen. Gerade einmal 30 Prozent sind zumindest an der Möglichkeit der mobilen Bezahlung interessiert.

Interessant ist jedoch, dass vor allem die jüngeren Smartphone User dazu bereit sind, ihr Handy zum mobilen Bezahlen zu verwenden. Bereits 41 Prozent der durchschnittlich 16 bis 24 jährigen nutzen ihr Telefon für diesen Zweck. Gut 20 weitere Prozent zeigen zumindest Interesse an dieser Möglichkeit.

Die aus England stammende Statistik spiegelt sich auch im Ansatz mit den Zahlen der deutschen Benutzer. Bisher greifen erst äußerst wenige zum Smartphone wenn die Rechnung im Supermarkt oder Restaurant beglichen werden muss. Auch hier ist dies vor allem durch zwei Faktoren zu erklären. So muss einerseits einiges an persönliche Daten – darunter auch Bankdaten und Ähnliches – weiter gegeben werden, andererseits ist die Akzeptanz dieser Bezahlmethode noch immer zu gering. Wenn die mobile Bezahlweise in Mode kommen soll sollte also zumindest für mehr Anlässe zur Benutzung gesorgt werden.

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